Kandidatenvorstellung – Jens Podein

1. Kurzvorstellung

Kurzlebenslauf – Jens Podein, Kandidat der FDP Norderney zur Kommunalwahl 2026
Jens Podein wurde am 10.04.1967 geboren und ist familiär tief mit Norderney verwurzelt. Seine Schulzeit absolvierte er auf Norderney und in Esens. Bereits früh war für ihn klar, dass seine berufliche Zukunft im Gastgewerbe liegen sollte. Von 1983 bis 1987 absolvierte er seine Ausbildung zum Koch im Park Hotel in Bremen. In den Jahren nach seiner Ausbildung arbeitete er in diversen Betrieben in New York, Aachen, London und Köln. Diese Zeit erweiterte nicht nur seinen fachlichen Horizont, sondern schärfte auch seinen Blick für gute Gastgeberschaft und wirtschaftliches Denken.

2008 kehrte Jens Podein schließlich auf seine Heimatinsel Norderney zurück. Kurze Zeit später, im Jahr 2009, übernahm er den elterlichen Betrieb Haus Antje in der Roonstraße und führt ihn seither in vierter Generation. Mit viel Weitblick modernisierte er den Tradionsbetrieb. Sein Engagement beschränkt sich jedoch nicht auf den eigenen Betrieb: Von 2016 bis 2021 war Jens Podein bereits Mitglied im Rat der Stadt Norderney. Nun tritt er erneut zur Kommunalwahl an – mit einem klaren Schwerpunkt auf Tourismus und Hotellerie, dem wirtschaftlichen Rückgrat unserer Insel. „Der Tourismus ist das Rückgrat unserer Insel. Mit meiner Erfahrung als Gastgeber und meinem Wissen aus vielen Jahren im Beruf möchte ich Norderney mitgestalten – ehrlich, bodenständig und mit klarem Blick für das, was unsere Insel wirtschaftlich stark hält.“


2. Entweder- / Oderfragen

Human League oder Sex Pistols? Human League
Pommes Mayo oder Pommes Ketchup? Pommes Mayo
Kontaktlinsen oder Brille? Brille
Milchbar oder Surfcafé? Surfcafe
Badewanne oder Dusche? Dusche
AIDA oder Mein Schiff?  Mein Schiff
Apple oder Android? Apple
Westwind oder Ostwind? Ostwind
Italiener oder Grieche? Italiener
Fenster oder Gang? Gang
Frühaufsteher oder Nachteule? Nachteule
E-Bike oder klassisches Fahrrad? E-Bike
Norderney im Sommer oder Norderney im Winter? Beides
Knappe letzte Fähre oder Übernachtung auf dem Festland? Letzte Fähre
Lakritz oder Weingummi? Lakritz
bade:haus oder Strandsauna? bade:haus
Onno Behrends oder Thiele? Onno Behrends


3. Interview

Kandidatenvorstellung der Liberalen Norderney – Heute: Jens Podein

In unserer Reihe zur Kommunalwahl 2026 stellen wir die Kandidatinnen und Kandidaten der Liberalen Norderney vor. Heute im Gespräch: Jens Podein – Hotelier in vierter Generation, erfahrener Kommunalpolitiker und leidenschaftlicher Verfechter eines starken Tourismus auf unserer Insel.

Jens, du bist auf Norderney kein Unbekannter. Stell dich trotzdem kurz vor.

Gerne! Ich bin Jens Podein, fast 60 Jahre alt und waschechter Norderneyer. Ich führe das Haus Antje in der Roonstraße – den ehemaligen Betrieb meiner Eltern – mittlerweile in vierter Generation. Der Tourismus ist mein Leben, beruflich wie persönlich. Und ich war bereits Mitglied im Rat der Stadt Norderney. Jetzt kandidiere ich erneut, weil ich finde: Gerade in diesen Zeiten braucht unsere Insel Menschen mit Erfahrung und klarer Haltung.

Du hast das Gastgewerbe von der Pike auf gelernt?

Absolut. Ich habe klassisch gelernt und bin in meinen Wanderjahren viel herumgekommen. Diese Zeit hat mich geprägt – man lernt, über den Tellerrand zu schauen, andere Betriebe, andere Konzepte, andere Regionen kennenzulernen. Dieses Wissen habe ich mit nach Hause gebracht. Und genau diese Erfahrung aus fast sechs Jahrzehnten möchte ich nun wieder in die Kommunalpolitik einbringen.

Das Haus Antje hat sich unter deiner Führung verändert.

Ja, ich habe den elterlichen Betrieb immer an die neuen Gegebenheiten angepasst. Das waren große Investitionen, aber notwendige. Die Ansprüche unserer Gäste ändern sich, und wer im Tourismus bestehen will, muss sich weiterentwickeln. Stillstand können wir uns auf Norderney nicht leisten.

Damit sind wir beim Thema Ferienwohnungen. Die Diskussion um ein Verbot hat dich sehr beschäftigt.

Das kann man so sagen – sie hat mich zutiefst verstört. Und zwar weniger die Diskussion an sich, sondern die Unehrlichkeit, mit der sie in der Kommunalpolitik unserer Insel geführt wird. Da wird den Menschen suggeriert, ein Verbot von Ferienwohnungen löse unsere Probleme. Das ist schlicht falsch. In Wahrheit würde man damit die wirtschaftliche Grundlage unserer Insel zerstören – die Existenz vieler Familienbetriebe, die seit Generationen Gastgeber sind, so wie meiner.

Was ist aus deiner Sicht die richtige Antwort auf die Wohnraumfrage?

Ganz klar: Wohnungsbau ist der Schlüssel – nicht Verbote. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für Insulaner und für die Menschen, die hier arbeiten. Das erreichen wir, indem wir bauen, indem wir kluge Konzepte entwickeln und Flächen sinnvoll nutzen. Aber nicht, indem wir Gastgebern ihre Existenz nehmen und so tun, als wäre damit auch nur eine einzige Wohnung geschaffen. Diese Ehrlichkeit fordere ich von der Politik ein – und dafür stehe ich.

Dein Schwerpunkt ist also der Tourismus?

Eindeutig. Der Tourismus ist das wirtschaftliche Rückgrat Norderneys – daran hängt fast alles auf dieser Insel: Arbeitsplätze, Handel, Gastronomie, Infrastruktur. Ich habe mich in der Vergangenheit immer dafür eingesetzt, dass der Tourismus gefördert und nicht ausgebremst wird. Wer den Tourismus schwächt, schwächt Norderney. Das werde ich im Rat immer wieder deutlich machen.

Warum sollten die Norderneyerinnen und Norderneyer dir ihre Stimme geben?

Weil ich weiß, wovon ich rede. Ich bin Unternehmer, Gastgeber und Insulaner mit Ratserfahrung. Ich kenne die Sorgen der Betriebe genauso wie die der Einheimischen. Und ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann – dafür bin ich zu lange dabei. Ehrlichkeit, Erfahrung und ein klares Bekenntnis zum Tourismus: Dafür stehe ich.


31. Juli 2026

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