Keine Zusammenarbeit mit der AfD

Freiheit und Toleranz sind nicht verhandelbar

Nach Informationen aus Sympathisantenkreisen der AfD hat diese eine Liste für die Kommunalwahl im Herbst 2026 auf Norderney eingereicht. Damit tritt die Partei erstmals auch bei der Insel-Kommunalwahl an. Bereits bei der letzten Bundestagswahl erreichte die AfD auf Norderney fast elf Prozent. Zudem hat die AfD mit Frau Anette Pohl eine eigene Kandidatin für die Bürgermeisterwahl aufgestellt.

Für die Liberalen auf Norderney handelt es sich damit um die dritte Schreckensmeldung in kurzer Zeit. Die FDP Norderney stellt unmissverständlich klar: Es wird keine Zusammenarbeit mit der AfD geben – weder direkt noch indirekt, weder vor noch nach der Wahl. Die Werte, für die die Freien Demokraten stehen, sind mit denen der AfD grundsätzlich unvereinbar.

Die Freiheit des Einzelnen ist für uns nicht verhandelbar“, erklärt Hans Vollmer, Vorsitzender der FDP Norderney. „Dazu gehört die Würde des Menschen, die für uns unantastbar ist – so, wie es im Grundgesetz verankert ist. Jeder Mensch soll sein Geschlecht, seine sexuelle Orientierung, seine Religion und seinen Lebensstil frei leben können. Das sind liberale Grundwerte. Gerade auf Norderney wissen wir, wie wertvoll eine bunte, tolerante und internationale Inselgemeinschaft ist. Diese Vielfalt genießen wir, wir integrieren sie in unser Zusammenleben und wir werden sie schützen. Ausgrenzung und Remigration haben bei uns keinen Platz. Genau deshalb werden wir die AfD bekämpfen, wo es geht.“

Manfred Hahnen, Fraktionsvorsitzender der FDP Norderney, ergänzt: „Eine Zusammenarbeit mit der AfD kommt für uns in keiner Form infrage. Wir lehnen die Werte dieser Partei zutiefst ab und gehen davon aus, dass der im Herbst gewählte Rat unserem Beispiel folgen wird.“

Die FDP Norderney bekräftigt, dass sie sich auch künftig klar und konsequent von der AfD abgrenzen wird.


Die FDP Norderney unterstützt ausdrücklich die Initiative „Haltung zeigen“, die am 11. Juli 2026 am Strand ein Bild aus Menschen mit dem Schriftzug „Ney bleibt bunt“ gestalten möchte. Die Freien Demokraten rufen alle Norderneyerinnen und Norderneyer sowie Gäste der Insel dazu auf, an dieser Aktion teilzunehmen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und ein weltoffenes Norderney zu setzen.


6. Juli 2026

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